20'000 Franken Soforthilfe!
Der Vorstand von SARASWATI stellte nach dem Erdbeben sofort CHF 20'000.- als Soforthilfe für Eltern behinderter Kinder und für das betroffene Schulpersonal zur Verfügung. Der Restbetrag wird für den Bau von Schulhäusern im Sindhupalchowk eingesetzt. Wir danken allen Spenderinnen und Spender herzlich für die vielen grosszügigen Spenden.

Wiederaufbauhilfe gut gestartet!
Hier ein Bericht der Caritas Schweiz über den Wiederaufbau von Schulen im Sindhupalchowk. Caritas und Helvetas arbeiten erfolgreich zusammen. Unser Verein SARASWATI hat angeregt, beim Wiederaufbau der Schulen, auch an die behinderten Kinder zu denken.

Die Schule nimmt neue Kinder auf!
7 neue Kinder werden ab Sommer die Schule neu besuchen. Im Bild die Mütter und ihre Kinder bei der Einschreibung.
Mu╠łtter schreiben ein Kopie


Die Schule und Nepal nach dem (zweiten) Erdbeben

Das Team um Bimal Shresta versucht zurzeit vor allem die Kontakte zu Angestellten und Eltern zu pflegen und dringende Soforthilfe dort zu leisten, wo sie am Nötigsten ist. Zu diesem Zweck hat ihm unser Verein SARASWATI einen Nothilfekredite im Betrag von CHF 20'000.- zur Verfügung gestellt. Der Verwendungszweck wurde in einem kleinen Vertrag geregelt. In erster Linie ist die Schulleitung befugt, Eltern der behinderten Kinder und den Schulangestellten kleinere Geldbeträge für Reparaturen und dringende Beschaffungen zur Verfügung zu stellen.

Wie uns Bimal Shresta mitgeteilt hat, gewährte die Schulleitung Nothilfe für Schulpersonal in Kathmandu in Form von Wellblechen und anderem Material für provisorische Unterkünfte. Zahlreiche Meetings finden statt, um die nächsten
Schritte festzulegen und vor allem um Prioritäten zu setzen. An Workshops (im Bild Personal und Schulleiter Bimal Shresta) werden Ängste und die vielen täglichen Probleme thematisiert.

Für das kommende Schuljahr wurden 14 neue Kinder angemeldet. Die Plätze sind aber leider beschränkt. Nun muss die Schulleitung eine Prioritätenliste erstellen.

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Von einem normalen Schulalltag sind wir noch weit entfernt. Eltern, Kinder, Lehrpersonen, Betreuerinnen, Fahrer sind verunsichert.
Auch nach dem zweiten Erdbeben bleibt die Schule ohne Schaden. Und trotzdem ist nichts wie zuvor. Wie fast an den meisten Orten im Kathmandutal, ist auch der Schulbetrieb aus den Fugen geraten. Wie uns der Schulleiter Bimal Shresta berichtet, verhalten sich die Menschen anders als zuvor. Einige Angestellte fürchten sich, in ihren alten Häusern in Patan weiter zu wohnen und haben provisorisch in der Schule ein sicheres Dach über dem Kopf vorgezogen. Andere Angestellte und viele Eltern haben Angst, sich allzu weit von ihren Häusern zu entfernen, bzw. irgendwo unterwegs zu stranden und bleiben der Schule fern, bzw. behalten die Kinder zuhause.

Jetzt, anfang Juni, wurde der Schulbetriebe wieder aufgenommen. 21 Kinder besuchten den Unterricht. Schulleiter Bimal Shresta ist zuversichtlich , dass bis Ende Monat wieder alle 40 Kinder in der Schule sein werden.


Chitras Story
Chitra ist einer der Schulbusfahrer. Hier seine Geschichte wie er das Erdbeben erlebt hat.

12. Mai: Neues Erdbeben mit 7.3
Einige Stunden nach dem Erdbeben schreibt uns der Schulleiter Bimal Shresta folgendes Email: "We were at the centre with 13 children and staff when there was the terrible quake. We saw how the massive Holland building can shake.
All panicked with tears. Sushil was so helpful contacting families of each staff, whereas his own children were not in touch. After tiffin we sent everyone home by 3.30. We are closed tomorrow.

Erdbeben in Nepal - tausende Opfer!

Kaum waren wir von unserer Sponsorenreise in Nepal zurück, bebte die Erde. Der Schock sitz tief. Wie sieht die Lage zurzeit in Nepal aus?
Hier der persönliche Bericht unseres Vorstandsmitglieds Susi Gröli direkt aus Nepal

In Absprache mit der Schulleitung vor Ort hat der Vorstand beschlossen, CHF 20'000.- an ausserordentlicher Erdbebenhilfe an die Schule zu überweisen. Die Schulleitung eruiert jetzt die Bedürfnisse der Eltern der behinderten Kinder sowohl im Kathmandutal als auch in den abgelegenen Gegenden, in denen unsere Partnerorganisation SGCP aktiv ist. Ziel ist, das Geld unkompliziert und wirksam als kleine Soforthilfe einzusetzen. Die Schulleitung wurde verpflichtet, über die Ausgaben genau Protokoll zu führen und SARASWATI einen abschliessenden Bericht zu erstatten. Der Vorstand von SARASWATI ist überzeugt, dass die Mittel richtig verwendet werden und so schnell zu den Bedürftigen gelangen. Wir haben volles Vertrauen in unsere Partnerorganisation.

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